BEENDET DIE STEINZEIT IN EUROPA!


Erschossene Hunde, Bukarest Nov. 2008

Rumänien hat durch grausamste Massaker an hunderttausenden Strassenhunden schreckliche
Berühmtheit erlangt. Endlich wurde nach dem EU-Beitritt 2007 ein Gesetz ausgearbeitet und vom rumänischen Senat angenommen, wonach die Ermordung gesunder Haustiere, auch Streunertiere,verboten und an deren Stelle Kastrationsprogramme gefordert wurden. Die endgültige Beschlussfassung dieses Gesetzes in der Abgeordnetenkammer wurde aber bis jetzt verschleppt. Streunerhunde durften zwar offiziell nicht mehr getötet werden, doch man fing sie massenhaft ein und liess sie dann in städtischen Lagern einfach verhungern und verdursten. Die Fotos von 2008/09 aus solchen Lagern zeigen sterbende Hunde, Hunde, die einander in Verzweiflung anfallen und töten, Hunde, die elendst zugrundegehen… (zu den Fotos..)
Vielerorts veranstaltete man unter dem Vorwand der Seuchengefahr regelrechte Hundemassaker, erschoss, vergiftete und erschlug trotz des gesetzlichen Verbots auch 2008/09 massenhaft Strassenhunde (zu den Fotos.. )
Die erhoffte Signalwirkung, die durch genügend Unterschriften von EU-Abgeordneten
unter die Erklärung Nr. 12 (siehe nebenstehenden Kasten) zum Schutz der Streunertiere
ermöglicht worden wäre, ist durch das jämmerliche Versagen der meisten EU-Abgeordneten ausgeblieben! Auch sonst zeigen EU-Regierungsbehörden keinerlei Interesse daran, Streunertieren zu helfen oder Geld für Kastrationsprogramme oder Tierheime nach westeuropäischen Standards zur Verfügung zu stellen.
Und obwohl gerade die meisten rumänischen EU-Abgeordneten diese Erklärung unterzeichnet hatten, bereitet die rumänische Regierung nun ein Gesetz vor, das das Einfangen und Töten von Streunerhunden wieder erlauben soll.

Bitte um Ihren Protest!

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Hier können Sie online spenden!

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Grünes Licht für den Welpenraum


Was Gaby Jacoby in Händen hält, ist ihre Geburtstagsspendensammlung mehr »

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BEENDET DIE STEINZEIT IN EUROPA!

Tausende Hunde werden in osteuropäischen Tötungsstationen von Sadisten langsam zu Tode gequält und dann erschlagen oder erhängt! So wie dieser arme Hund, der heuer im Müllbehälter in der Tötungsstation in Törökbálint, Ungarn gefunden wurde. József Tuncsik, ein ehemaliger europäischer Judomeister und jetzt Hundefänger in Törökbálint und Diósd, hat die Hoden des Hundes zusammengeschnürt und, als dieser aus wahnsinnigen Schmerzen aggressiv wurde, seinen Kopf zusammengeschlagen. Nach Aussagen von Tierschützern macht er das regelmässig.József Tuncsik und seinesgleichen passiert in Ungarn nichts!

Was ist eine Hundefängeranlage oder Tötungsstation, wo jährlich massenweise Hunde ermordet werden? Eine Anlage, in denen Tiere, meist Streunerhunde, für 2 Wochen aufbewahrt werden, oft ohne Futter und Wasser, in völlig verdreckten Käfigen oder Verschlägen im eigenen Kot und Urin liegend, um nach Ablauf dieser Frist getötet zu werden, wenn sie nicht schon vorher qualvoll verendet sind. Der Begriff wird zumeist übersetzt mit "Hundefängeranlage" oder "Tötungsstation", obwohl dies im Sinne des ungarischen Gesetzgebers definitiv falsch ist. Von der Aufgabenstellung her wäre, zumindest nach ungarischer Rechtsauffassung, "Anlagen zur Seuchenbekämpfung" die korrekte Übersetzung.
Diese Aufgaben hat eine Tötungsstation zu erfüllen:

  • alle streunenden Tiere, in der Regel Hunde, des jeweiligen Einzugsgebiets einzufangen (gefährden Menschen, verbreiten Seuchen) und sie 2 Wochen in Quarantäne zu halten,
  • tote Tiere von den Straßen einzusammeln (Seuchengefahr),bei Verdacht auf eine Seuche bei einem lebenden oder toten Tier, auch Haustieren (z.B. Rinder, Schweine, Geflügel, die im heimischen Stall aus ungeklärten Gründen verendet sind) die Behörden und den Amtstierarzt zu verständigen, der das Tier obduzieren muss, um die Todesursache feststellen und zum Schutz der Bevölkerung Gegenmaßnahmen ergreifen zu können,
  • regelmäßig Transporte der gesammelten toten bzw. getöteten Tieren eine Tierkörperverwertungsanstalt durchzuführen.

Die Bestimmung einer Hundefängeranlage oder Tötungsstation ist total irreführend. Denn: In der Tötung sind ausschließlich seuchenrechtliche Bestimmungen maßgebend. Nach diesen Kriterien sollte die Anlage ganz anders aussehen! Die Seuchen entstehen hier. Wenn ein Besitzer seinen gesund entlaufenen Hund sucht und ihn in der Tötungsanstalt findet, so ist das Tier oft schwer krank und steckt andere Hunde an. Hygiene ist dort ein Fremdwort, es herrschen unfassbar haarsträubende Bedingungen in diesen staatlich finanzierten Seuchenherden, in denen sadistische Tierquäler ihre abartigen Gelüste hemmungslos und ungestraft befriedigen können.

Diese Anlagen erfüllen die Aufgabe einer Quarantäne überhaupt nicht, ganz im Gegenteil! Damit entfällt ihre Berechtigung. Im Gegenteil: Sie gehören dringendst abgeschafft und verboten!

Dieses Elend in den Käfigreihen der Abdeckereien, die Todesangst in den Augen der Tiere, die bittenden Blicke, das verzweifelte Winseln, wenn jemand hinkommt, ist kaum zu ertragen! Die Hunde wissen genau, wo sie sind und was auf sie wartet!

Verkehrte Welt: Tierschützer bestraft, Tiermörder straffrei !

Diese traurige Wahrheit, die auf unser völlig unzulängliches Rechtssystem zurückzuführen ist, das nur zu oft – und besonders wenn es sich um Tiere handelt – nicht die Opfer, sondern die Täter schützt, hat auch uns wieder einmal bei unserer Tierschutzarbeit in Ungarn eingeholt. Seit zwei Jahren hatten wir und die tausenden und abertausenden Teilnehmer unserer Protestmailaktion gegen die Tötungsstationen in Ungarn und für die Schaffung von Tierheimen die verantwortlichen ungarischen Regierungsbehörden täglich mit vehementen Protesten konfrontiert, aber bislang hatten sich diese taub gestellt. Gaby Jacoby gelang es, dem landesweit obersten Amtstierarzt Dr. Süth Miklos das Versprechen abzunehmen, den von uns aufgezeigten schrecklichen Tierquälereien in den Tötungsstationen nachzugehen. mehr »

WANN KOMMT ENDLICH DIE VERSPROCHENE HILFE???

hatten wir gefragt, als im vergangenen Winter 08/09 Hunde an der eisigen Kälte, an Hunger und Durst in den Tötungsstationen zugrunde gingen, bevor wir sie retten durften. Im Lauf des Jahres fuhren wir mehrmals zu Verhandlungen mit den Betreibern der Tötungsstationen. Vielversprechende Anfänge in Sopron wie Überdachung der Hundezwinger und Anschaffung neuer Hundehütten zogen leider wieder Verschlechterungen nach sich. Der uns im März zugesagte Welpenraum, für den Gabriele Jacoby das nötige Geld gesammelt hat (siehe Foto und Text links), wird uns nun beharrlich verweigert. Wir drängen weiter auf ein Gespräch und werden berichten.

Gabriele Jacoby führt die Verhandlungen im Bürgermeisteramt von Papa
und erwirkt unseren Zutritt zur Tötungsstation.

In Papa, wo uns der Zutritt zur Tötungsstation bislang versagt worden war und wir aufgrund von sehr tierquälerischer Haltung vehement protestiert hatten, gelang nun nach einem mehrstündigen ausführlichen von Gabriele Jacoby geführten Gespräch im Bürgermeisteramt ein entscheidender erster Schritt: Wir erhielten Zutritt zur Tötungsstation und haben von diesem Recht bereits mehrmals Gebrauch gemacht. Eine kranke Hündin, die unsere Mitarbeiter vorfanden, konnten sie mitnehmen und in eine Klinik bringen. Sie legten Decken gegen die Kälte in die Zwinger. Wir werden nun auch sehen, ob Futter und Wasser vorhanden ist und dieses im Bedarfsfall den Hunden geben. Wir danken Herrn Banhidi von der Stadtverwaltung in Papa, der grosses Verständnis für unser Anliegen zeigt, den Hunden während ihres Aufenthalts in der Tötungsstation zu helfen.  Wenn es nach ihm ginge, gäbe es in Papa die jetzigen Tierschutzprobleme wohl nicht mehr. Nach diesem ersten Schritt in eine neue, bessere Richtung hoffen wir auf die Einsicht auch der übrigen Zuständigen und sind zuversichtlich, dass sich durch diese neue Kooperation die Situation für die Tiere in der Stadt Papa verbessern wird. Wir werden weiter berichten!

Animal Life-Delegation erreicht Zutritt zur Tötungsstation:
Patricia Bruckner, Gaby Jacoby, Heinz Gröbner,
Marie-Luise Meyer zu Schwabedissen (v.re.)

In der zu erwartenden Winterkälte ist zu befürchten, dass in dieser Tötungsstation Hunde, die wir retten könnten, erfrieren werden. Wir haben vor, die Tötungsstation noch vor Weihnachten mit wetterfesten Hundehütten auszustatten, so wie wir es erfolgreich in Szombathely gemacht haben. Wir brauchen etwa 15 isolierte Hundehütten und können sie bei einem tierschutzengagierten Tischler in Ungarn, der selbst ein ganzes Rudel aus der Tötung geretteter Hunde hat, für 70 EUR pro Hütte beziehen.
Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende unter dem Kennwort „Hundehütte für Papa“!

 magyart

Bitte helfen Sie den Tieren, in dem Sie an der Protestaktion gegen den Fortbestand der Tötungsstationen in Ungarn teilnehmen und richten Sie Ihren persönlichen Protest an folgende Adressen:

Környezetvédelmi és Vízügyi Minisztérium (Umweltministerium), Minister: Dr. Fodor Gábor, State Secretary: Kovács Kálmán, H-1011 Budapest, Fö u. 44-50. Telefon: +36 1 457 3300, Fax: +36 1 201 4453,
www.kvvm.gov.hu
info@mail.kvvm.hu

Földmüvelésügyi és Vidékfejlesztési Minisztérium (Ministerium für Landwirtschaft und Landschaftsentwicklung), Minister: Gráf József, State Secretary: Gögös Zoltán, H-1055 Budapest, Kossuth Lajos tér 11. Telefon: +36 1 301 4000, Fax: +36 1 302 0408,
http://www.fvm.gov.hu
webmaster@posta.fvm.hu
Állategészségügyi és Élelmiszer-ellenörzési Föosztály (Tierschutzressort im Landwirtschaftsministerium)
AllategeszsegugyiFO@fvm.hu Leiter des Tierschutzressorts: Dr.Süth Miklós
Állatvédelmi Tanácsadó Testület (Beratungsgremium für Tierschutz) –der Präsident dieses Gremiums ist dieselbe Person wie der Präsident von HEROSZ, der ältesten ungarischen Tierschutzorganisation
info@herosz.hu
Dr. Berey Attila, Präsident und wichtigste Ansprechperson für Tierschutzbelange

Magyar Állatorvosi Kamara Állatvédelmi Bizottság (Tierschutzkomité in der ungarischen Tierärztekammer) H-1078 Budapest István u. 2. +36 1 478 4100, maok@t-online.hu
Dr. Lorászkó Gábor, Dr. Gerencsér Ferenc, Dr. Gráf Zoltán. Berater dieses Komités: info@mail.dokisoft.com