ANIMAL LIFE. Tierschutz ohne Grenzen – Gründung und Werdegang

Die Wiener Tierschutzorganisation Animal Life. Tierschutz ohne Grenzen wurde 1996 von Dr. Dolores Ozimic in Österreich als Verein gegründet. Während wir uns anfangs vor allem für die Verbesserung der grauenhaften Haltungs-, Transport- und Schlachtbedingungen für die sogenannten Nutztiere einsetzten und in vielen Veranstaltungen vegetarische/vegane Ernährung propagierten, wandten wir uns bald auch der Schaffung besserer Lebensbedingungen für Kettenhunde in unserem Nachbarland Ungarn zu. Schliesslich entdeckten wir dort, dass nicht mehr erwünschte Haustiere in Tötungsstationen entsorgt und in der Folge brutal hingerichtet wurden, und wir begannen die Hunde aus mehreren westungarischen Tötungsstationen (Sarvar, Sopron, Celldömölk, Szombathely, Papa und Mosonmagayrovar) zu retten.

Zwei völlig verwahrloste Pulihündinnen in Tötung Papa – und nach ihrer Rettung im Tierheim, befreit vom verfilzten Fell

 

 

Mit einigen wenigen sehr engagierten ehrenamtlichen Mitarbeitern konnten wir in kurzer Zeit vieles erreichen:

  • die Einführung der Betäubung vor dem Schlachten im Libanon und die Erlangung der Bewilligung für die Verwendung der von uns importierten Betäubungsgeräte auch von strengen islamischen Autoritäten für islamische Schlachtbetriebe – dadurch schafften wir die Grundlage, dass bis zum heutigen Tag in einem Grossteil der libanesischen Schlachtbetriebe Betäubungsgeräte verwendet werden und unzähligen Rindern und Schafen der qualvolle Schächttod (Durchschneiden der Kehle und qualvolles langsames Ersticken im eigenen Blut) erspart wird.
  • die Gründung einer Vertretung von Animal Life im Libanon zur Verbreitung und laufenden Kontrolle der Betäubungspraxis in Schlachtbetrieben
  • entscheidende Hilfen und Verbesserungen insbesondere für Hunde in ehemaligen Ostblockländern wie die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kettenhunden in Ungarn durch Versorgung der Tiere mit Laufketten, mit winterfesten Hundehütten und Futter, die Rettung tausender Hunde aus ungarischen Tötungsstationen und die Errichtung eines Tierheimes in Ungarn nahe den Städten Celldömölk und Papa.
  • Da die prominente Schweizer Tierschützerin Dora Hardegger, die uns auf einer Fahrt in den Libanon begleitete, sich so sehr dieses Betäubungsprojekts annahm, dass sie es zu ihrem machte, Animal Life Schweiz gründete – www.animal-life.ch – und mit grossem Engagement und eiserner Konsequenz das Betäubungsprojekt im Libanon vorantrieb, konnten wir uns ganz auf die Rettung von Hunden aus ungarischen Tötungsstationen und auf den Bau unseres Tierheims in Ungarn verlegen.
  • Von Beginn an wurden wir von zwei prominenten deutschen Tierschützerinnen unterstützt: Die Dresdner Theologin und Vorkämpferin für Tierrechte Elisabeth Adam, zugleich Vorsitzende des Vereins „Menschen für Tierrechte Dresden e.V.“, und ihre überaus engagierte, leider 2014 überraschend verstorbene Mitstreiterin Sabine Krüger aus Gross Schönau gründeten schliesslich den Verein Animal LIfe Deutschland – Tierschutz International e.V. (Wehlener Strasse 44b, D-01279 Dresden, T/F: 00493512525047) und unterstützten sowohl das von Animal Life Schweiz geführte Betäubungsprojekt im Libanon wie auch unsere Tierschutzarbeit und unser Tierheim in Ungarn mit laufenden grosszügigen Spenden.

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